Smartphones vs DSLR

Auch wenn Ihnen die Marketingexperten verprechen, das die Kamera des neuen XYZ-Smartphones noch besser ist als jemals zuvor, vergessen Sie das ganz schnell, denn dem ist nicht so. Im Bereich der Schnappschuss-Fotografie können sie allerdings mit vielen Abstrichen punkten.

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Das können Smartphone-Kameras nicht

Die kleinen und beliebten Smartphonekameras können, bedingt durch die extrem kleine Sensorgöße, keine Objekte oder Motive vor einem unscharfen Hintergrund freistellen. Viele Menschen empfinden solche Bilder als sehr ästhetisch und wirken professionell, doch am Smartphone wird Vordergrund und Hintergrund gleichermaßen scharf und dies kann durchaus sehr störend wirken.

Bereits in schummrigen Lichtsituationen warten Smartphone-Kameras mit einem sehr unangenehmen Bildrauschen auf. Sicherlich ist dies bei der Betrachtung der Aufnahme auf dem Handy-Display kaum auszumachen, jedoch der Ausdruck als Foto für die Wand ist sehr Enttäuschund. Das Bildrauschen resultiert aus der enormen Packdichte der vielen Fototransistoren auf dem extrem kleinen Bildsensor. Die lichtempfindlichen Sensoren beeinflussen sich dardurch stark gegenseitig, dies drückt sich in Form des Rauschens aus.

Portraits sind mit den kleinen Handy-Kameras sehr oft unvorteilhaft, denn die Brennweite liegt meist um 3mm - 6mm. Die Folge: Nasen werden größer und der Kopf kleiner. Die beste Portraitbrennweite liegt bei 50mm Kleinbildformat. Ab dieser Brennweite werden die Proportionen von Objekten in einem natürlichen Look abgebildet.

Gesichtserkennung funktioniert an den Handykameras durchwachsen gut bis sehr schlecht. Darüberhinaus ist der AutoFokus kein Aushängeschild solcher Kameras.

Bilder sind oft sehr Detailarm und Bereiche auf Fotos in denen eigentlich viele feine Details zu sehen sein sollten, tummelt sich nur noch einziger Farb-Matsch (beim vergrößern in das Bild).

Die kleinen Smartphones benötigen viel Strom, sogar sehr viel Strom. Wollten Sie damit eine Rundreise oder einen Städtetripp fotografieren, benötigen Sie schon eine ordentliche Anzahl an Zwischenstopps an der Powerbank.

Das machen Smartphone-Kameras gut

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, es wundert daher nicht, das unser Speicherplatz auf dem Handy irgendwie immer zu klein scheint. Im geeigneten Augeblick zieht man schnell das Handy aus der Hosentasche, aktiviert mit einem Kurzbefehl die Kamera und in wenigen Sekunden ist das Foto im Kasten - das ist wirklich hervorragend.

Das können digitale Spiegelreflexkameras nicht

Ich würde in diesem Absatz sehr gerne schreiben was die DSLR gegenüber dem Smartphone nicht kann aber da gibt es leider nichts was sie nicht kann - sie kann all das was die Handy-Kamera auch kann und sogar noch besser. Doch... eins fällt mir ein: die DSLR ist deutlich größer und schwerer, daher ist es im Vergleich zum Smartphone umständlicher einen kurzen Schnappschuss einzufangen.

Das kann die DSLR gut

Die beliebten Freistellungen von Motiven oder Portraits vor einem unscharfen Hintergrund gelingen mit der DSLR überaus einfach, die physikalisch große Geometrie des Bildsensors ist dazu schon von Hause aus in der Lage. Die Motive sind knackig scharf und der Hintergrund fällt unscharf ab.

DSLR-Kameras sind Meister in schlechten Lichtverhältnissen. Schummriges Licht macht den großen Kameras überhaupt nichts aus, Sie erhalten gestochen scharfe und kristallklare Bilder ohne Rauschen die Sie ohne schlechtes Gewissen an Freunde schicken können.

Portraits sind die Disziplin der Großen. Mit einem 50mm Objektiv gelingen Ihnen traumhafte Portraits auf professionellem Niveau. Solche Bilder geben Sie gerne an andere weiter oder posten sie auf Instagram.

Im Zeitalter künstlicher Intelligenz ist die Erkennung und Verfolgung von Motiven ein Novum geworden, es wundert daher nicht, das die großen DSLR ungeschlagene Meister dieser Klasse sind - es kann ihnen niemand das Wasser reichen. Die Gesichts- oder Tier-Erkennung ist so präziese geworden, das Ihnen selbst in bewegter Action gestochen scharfe Bilder gelingen.

Bilder mit komplexen Strukturen bieten viele erkennbare Details die selbst in der Ausschnittsvergößerung exzellente Qualität haben. Damit sind Vergößerungen ohne Bedenken an die Qualität problemlos möglich.

Im Urlaub und auf Reisen ist die Stromversorgung immer ein wichtiges Thema. Mit einer DSLR kommen Sie teilweise eine ganze Woche gut über die Runden und sollte dennoch der Akku zur neige gehen, dann legen Sie einfach einen vollen Akku ein und weiter geht es.

Fazit

Die beste Kamera ist die Kamera die Sie dabei haben!

Zwar schwächelt der Mark der Spiegelreflex-Kameras deutlich und viele Stimmen schreiben das der starken Verbreitung des Smartphones zu, doch dies ist nicht ganz korrekt.

Das Marktsegment der DSLR und DSLM schwächelt nicht zuletzt darum, weil die großen Hersteller lange Jahre die Wünsche der Verbraucher komplett ignoriert haben, beispielsweise bietet Sony erst jetzt endlich Kameras mit Selfie-Display an, was die User schon seit Jahren wollten. Der Hersteller Nikon hat sehr viele Jahre den schlechten Autofokus im Videobetrieb ihrer Kameras ignoriert, im Jahr 2020 hat Nikon erstmals eine Consumer-Kamera mit einem exzellenten Video-AF in Form der Z50 auf den Markt gebracht. FujiFilm hat mal vor vielen vielen Dekaden geäußert "ein Bildstabilisator kommt nicht in eine FujiFilm" und jetzt hat mittlerweile fast jede Kamera einen hilfreichen Stabilisator.

Nicht zuletzt hat das unsinnige Festhalten der großen Marken wie Nikon und Canon am sperrigen DSLR-Modell dazu geführt, das andere Hersteller viele neue Kunden mit einer moderneren DSLM gewinnen konnten. All diese Ignoranz und verfehlte Preispolitik haben letztendlich auch den Einzug des Smartphones in die tägliche Fotografie begünstigt. Sony ist ein sehr gutes Beispiel, denn Sony hat das Potential der kompakten DSLM ohne Spiegelkasten erkannt und konnte mit seinen Modellen zum Marktführer werden.

© GIMP-Handbuch.de

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About me

Mein Name ist Oliver Lohse. Ich bin diplomierter Wirtschafts-Informatiker und Organisations-Programmierer in verschiedenen Programmier-Sprachen und Markup-Dialekten, z.B. Java, JEE, COBOL, PHP, Python, MySQL, HTML, CSS, ANSI C, Lisp, Rexx, JavaScript, Scheme, ActionScript 2.0, Maschinensprache, Assembler und JCL. Seit mehr als 24 Jahren arbeite ich als Entwickler in einem großen Softwareunternehmen für Versicherungen in Hannover Niedersachsen und seit etwa 37 Jahren im EDV-Sektor mit wechselnden Aufgaben. Zudem war ich 2009 Buchautor zu GIMP beim damaligen deutschen Verlagshaus GalileoPress.